Entstehung und Entwicklung
Die Gemeinden St. Andreas und St. Markus legten den Friedhof 1885 gemeinsam an. Die Backsteinkapelle entstand 1900 und wurde 1993–1999 denkmalgerecht saniert. Lindenalleen gliedern das Hauptwegenetz. Seit 2013 gehört die Anlage zum Evangelischen Friedhofsverband Berlin Stadtmitte.
Der Standort liegt in Alt-Hohenschönhausen, Lichtenberg.
Mit rund 13,79 Hektar lässt sich die Ausdehnung vom St.-Andreas-St.-Markus-Friedhof vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Konrad-Wolf-Straße 33-34, 13055 Berlin verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Der St.-Andreas-St.-Markus-Friedhof wurde 1885 gemeinsam von zwei Friedrichshainer Kirchengemeinden angelegt. Lindenalleen und alter Baumbestand bestimmen das Gelände. Die Backsteinkapelle entstand 1900 nach Plänen von Gustav Knoblauch. Eine Kriegsgräberanlage mit 899 Einzelgräbern erinnert an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Auf dem St.-Andreas-St.-Markus-Friedhof bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 9 Orientierungspunkten, darunter Tor zur Parkfläche an der Konrad-Wolf-Straße, Friedhofskapelle, Simon-Bolivar-Straße, Parkfläche. Achten Sie bei einem Rundgang über den St.-Andreas-St.-Markus-Friedhof auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit diesem Ort verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Heinz Prüfer. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.